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Maik Petzold Dritter in Washington

Der 31-jährige Bautzener überzeugt auch bei seinem zweiten Start in der neuen Weltmeisterschaftsserie.

Von Thomas Dybek SZ.SPORT@DD-V.DE

Washington. Der Bautzener Maik Petzold hat gestern einen der größten Erfolge seiner bisherigen sportlichen Karriere gefeiert. Beim dritten Wettbewerb der neuen Triathlon World Championship Series erkämpfte sich der 31-jährige Sportsoldat der Bundeswehr in Washington einen bravourösen dritten Platz. "Ich bin sehr zufrieden, habe das Maximale aus mir herausgeholt", sagte Petzold.

Der in Saarbrücken trainierende Triathlet brauchte für die olympische Distanz - 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren, 10 km Laufen - eine Zeit von 1:49:24 Stunden. Vor ihm lagen nur der Sieger Alistair Brownlee (1:48:58) aus England und der Weltmeister Javier Gomez (1:49:11) aus Spanien als Zweiter. Der erst 21 Jahre alte Brownlee feierte nach Madrid seinen zweiten Saisonsieg und gilt als große Hoffnung der Briten für die Olympischen Spiele 2012 in London.

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Maik Petzold Foto: T. Dybek

Neben Petzold glückte auch den anderen deutschen Triathlon-Assen in der US-Hauptstadt wieder ein starker Auftritt. Olympiasieger Jan Frodeno belegte 305 Tage nach seinem Gold-Lauf in Peking und neunmonatigen Olympiapause den sechsten Rang

Der gebürtige Jenaer Steffen Justus rundete als Neunter den überzeugenden Auftritt der vier deutschen Starter ab. Nur Ex-Weltmeister Daniel Unger, der in Washington lange unter den Top Ten mitlief, verlor den Kontakt zum engsten Verfolgerfeld und kam auf Rang 15.

Genialer Moment

Petzold war schon am 1. Juni in Madrid beim zweiten WCS-Wettbewerb sehr guter Vierter geworden. Gestern in Washington war ihm die Freude anzusehen, dass es für ihn endlich zu einem Podestplatz gereicht hatte. "Die Siegerehrung war ein genialer Moment. Darauf hin arbeitet man lange und hart", meinte Petzold.

Als Härtetest erwies sich gestern gleich das Schwimmen im Potomac River. Nach heftigen Regenfällen zog sich in der recht starken Strömung und im Kampf gegen Treibgut das Feld auseinander. Als ehemaliger Wasserballer konnte Petzold sich durchsetzen und in einer fünfköpfigen Führungsgruppe auf dem Radkurs einordnen. Die Entscheidung fiel dann beim abschließenden 10-km-Lauf, den Brownlee, Gomez und Petzold dominierten.

(Sächsische Zeitung, S. 12, 22.06.2009)
Eingetragen am 26.06.2009 von Uwe Warmuth.

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