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 Bautzener
 Leichtathletik-Verein
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Abteilung Leichtathletik

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Wartezeiten bei Neuaufnahmen in der Leichtathletik

Ansturm auf die Kinderleichtathletik ... (Gesamte Mitteilung)

(letzte Änderung am 15.09.2011 durch Uwe Warmuth, Anzeige bis 15.03.2012)

Von Goldfischen, Silbertalern und Bronzeplaketten


Gut gerüstet und angrifflustig fuhren am vergangenen Wochenende insgesamt 19 BLV-Leichtathleten zum Kampf um Gold, Silber und Bronze. Während in Senftenberg die 8- bis 13-jährigen Schüler ihre Bezirksmeisterschaften austrugen, wurden in Chemnitz die neuen Landesmeister die Jugendlichen U16 (AK 14/15) und Senioren gesucht.

4 Goldfische in Senftenberg

Vor Respekt fast erstarrend, standen Johanna Kleiner, Sophia Finke, Emilie Huber und Vanessa Liepke an der Startlinie zum ersten Wettbewerb der Tages, dem Staffellauf der W 12/13 über 4 x ½ Runde, als sie ihre zum Teil zwei Jahre älteren Konkurrentinnen sahen. Doch die Aufmunterungen der Trainerin, der Kampfgeist aller und der, im wahrsten Sinnes des Wortes, letzte fliegende Wechsel halfen das Unmögliche zu erreichen – die Goldmedaille! Nach diesem Paukenschlag sicherten sich die Jungen der AK 10/11 in der gleichen Disziplin die Bronzeplakette.

Der erfolgreichste Goldfisch war an diesem Wochenende Johanna Kleiner (W11) mit fünf Medaillen. Dem Staffelgold folgten die Bezirksmeistertitel im 50m-Lauf mit 7,63s, wobei sie um 1 Hundertstel an ihrer Bestmarke vorbeisauste und über die 800m in 2:38,56 min.. Eine winzige Hunderstel fehlte ihr im 60m Hürdenlauf. Für 10,80s erhielt sie ebenso die Silbermedaille wie zuvor im Weitsprung mit guten 4,19m.

Eine feine Leistung lieferte Sophia Finke im Hochsprung der W 13 ab. Mit 1,46m erreichte sie eine neue Bestleistung und Silber. Im anschließenden 60m-Sprintfinale fehlten ihr dann ein wenig die Kräfte, trotzdem wurde sie mit 7,82s Dritte und vervollständigte damit ihren Medaillensatz.

Bester Sprinter der 10-jährigen Jungen und damit zweiter Goldfisch wurde Laurin Rasche. Als Einzigster blieb er unter der 8 Sekundenmarke und wurde in 7,98s Bezirksmeister.

Dann war die Zeit des Kugelstoßens gekommen. Zunächst gingen die Mädchen der AK 12 in den Ring. Vanessa Liepke (7m) und Emilie Huber (6,71m) verbesserten beide ihre Bestleistungen mit der 3kg-Kugel und wurden überraschend Zweite und Dritte. Genauso gut tat das ihnen ihr gleichaltriger Trainingskamerad Theo Kowalsky gleich. Seine gestoßenen 7,56m brachten ihm einen neuen Hausrekord und Silber ein.

Zum Ende des Tages zeigten die kleinen Bautzener nochmals ihre besondere Klasse bei den Rundenläufe. Was Johanna mit ihrem 800m-Sieg vorgemacht hatte, wollten die Jungen fortführen. Dies gelang eindrucksvoll. Der zehnjährige Robin Mickan ließ sich von den Startschwierigkeiten nicht beeindrucken, lief nach einer Runde an die Spitze und ließ sich diese auch nicht mehr nehmen. In 2:47,30 und mit 5 Sekunden Vorsprung lief er als Sieger nach 800 Metern durchs Ziel.

Gleich doppelt schlugen Fridtjof Schade und Artur Stehr (M 11) in dieser Disziplin zu. Nach schnellem Anfangstempo gingen beide in der letzen Runde nach vorn und lieferten sich einen spannenden Kampf, den Fridtjof (2:44,80) vor seinem Freund Artur (2:46,74) für sich entschied. Zudem erkämpfte Fridtjof Bronze im Hürdenlauf in 11,28s.

Auch die noch Leerausgegangenen überzeugten mit vielen Bestleistungen und Endkampfteilnahmen.

1 Goldfisch und 4 Bronzeplaketten in Chemnitz

Auch die Wettkämpfe bei den Landesmeisterschaften der älteren Altersklassen verliefen erfolgreich. Über die 800 und 2000 Meter wurde Lilli-Marlen Reichwald (W 15) erneut Landesmeisterin. Von einer Erkältung geschwächt und der fehlenden Konkurrenz profitierend, musste sie nicht an ihre Leistungsgrenzen gehen.

Schwieriger war es da schon für Celine Noack (W 14) in ihrem 800m-Lauf. In einem ausgeglichen Starterfeld lief sie 3 Runden mutig von der Spitze weg, dann gingen ihr leider die Kräfte aus. Trotzdem reichte es noch für den 3. Platz und einer guten Endzeit von 2:25,89 min.. Am Sonntag lief sie auf der 300-Distanz in 45,62s zu einem 6. Platz. Achtbar schlug sich auch unsere dritte Starterin Marie-Monique Tempel (W 14). Nach neuer Bestzeit von 8,75s im Sprint, gelang ihr der Sprung in den Endkampf der acht besten Weitspringerinnen, aus dem großen Feld von 35 angetretenen Starterinnen. 4,69m bedeuteten am Ende einen respektablen 7. Rang.

Unser einzigster Seniorenstarter Steffen Scholze (M40) trat dreimal an und wurde mit 3 Bronzeplaketten belohnt. Besonders freute er sich über die 7,88s im 60m-Sprint, die ihn für die Teilnahme an der Deutschen Senioren-Hallenmeisterschaft am 03.03.12 in Erfurt berechtigen. Doch auch die 25,96s über 200m und 59,56s im 400-Rennen können sich sehen lassen.

(Ines Heblack, 31.01.2012)

[122] 31.01.2012
Von Goldfischen, Silbertalern und Bronzeplaketten

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